Die Frage kam auf, wie wir in den hellen Nächten schlafen können.
Ich habe stets ein Tuch über den Augen, Philipp reicht es, die Augen zu schliessen. Klingt einfacher.
Die Kunst, hier in Norwegen zu leben, ist erkennbar daran, die sonnigen Slots zwischen den Wolkenbrüchen zu erwischen. Das haben wir heute gemacht. Zuerst ging ich ein bisschen fotografieren.




Es ist faszinierend, welcher Reichtum an Farben und Formen, an Vielfalt von Pflanzen, Flechten und Pilzen auf fünf Quadratzentimetern zu finden sind.

Diese Pflanze wurzelt im seichten Seegrund und wirft einen Schatten auf die Wasseroberfläche.



Zu guter Letzt hüpft mir dieser Kerl fast ins Gesicht. Das kommt davon, wenn man sich niederwirft zum Fotografieren.

Den nächsten Squall verbringe ich wieder drinnen und lese. Kaum kommt die Sonne abermals hervor, gehen wir die Gegend erkunden.

Unser Haus vom anderen Ufer aus. Morgen wollen wir das Boot flott machen und die Seen erkunden.


Sogar an den Felsen wachsen Pilze, so feucht ist es hier.

Bächlein über die Felsen und

Bächlein im Wald.

Überall hat es Lupinen, auch den Autostrassen entlang.


Hier fanden wir einen Plastickollegen unserer Ente.


Zurück am Haus können wir noch einen Moment draussen lesen und stricken, bevor der nächste Regenguss einsetzt.


Unser Boot hier war voll, nun ist es leer, Philipp sei Dank. Somit steht einer Erkundung der Seenplatte morgen hier nichts im Weg. Ausser, es plätschert wieder nur vom Himmel. Vergnügt sind wir alleweil.

Mittlerweile fühlen wir uns mit allen Wassern gewaschen.
Warum drehen die ihre Boote nicht um? Wäre doch einfacher als immer auszuschöpfen!
Keine Ahnung. Wäre wirklich einfacher.
Der viele Regen erinnert mich an den «El NIno» (es hat auf dem Compi kein Böglein für den 2. N). Gut, dass die Pilze nicht auch noch auf euch wachsen bei der vielen Nässe. UNd dass ihr nicht nur nach Norwegen, sondern überhaupt mit allen Wassern gewaschen seid, weiss man ja!
Wasser – Wald – Wasser – Wald – immer das Gleiche und doch überhaupt nicht! Eine unglaubliche Vielfalt an Formen und Farben! Du hast den (nicht selbstverständlichen) Blick dafür, daher die wunderschönen Fotos. Und dass du die Geistesgegenwart hattest, trotz Chlupf den Frosch grad noch zu fotografieren … Schade, dass die vielen Pilze wohl nicht essbar sind, sonst würdest du sicher ein feines Znacht zaubern damit! Ich wünsche euch viele weitere sonnige Slots!
Hoi liebi, ja, der Frosch oder was das auch immer ist, Kröte oder Lurch, keine Ahnung, hatte wohl noch den grösseren Chlupf.