Der Morgen begann noch trocken.

Deshalb genoss ich es mit Zeitung (ja genau, mitgenommen von zu Hause) und Kaffee draussen auf der Terrasse.

Später wollte ich die Gegend erkunden. Eine kleine Herde Schafe diente mir als Bioindikator, dass es weder Wölfe noch Bären hat. Leider diente ich ihnen ebenfalls als Bioindikator, dass es hier wieder einmal etwas zu müpfen gibt. Als sie mir nachrannten, verschwand ich schnell auf einen Felsen.

Ich rufe hier nicht um Hilfe, sondern winke einfach Philipp quer über die Bucht zu, der bei unserem Häuschen steht.

Der Rückweg war mir furchtsamem Geschöpf trotzdem abgeschnitten und ich kletterte weiter der Küste nach bis es einfach nicht mehr weiterging.

Irgendeinmal fand ich den Weg zurück und sogar der Pfeil, den ich auf den Boden gelegt hatte um den Einstieg in den Wald zu finden (ich bin schliesslich mit Hänsel und Gretel aufgewachsen), war noch da.

Ich hatte erst einmal genug von Abenteuern in der Wildnis und ruhte mich etwas aus. Am Nachmittag wollte ich das Projekt noch einmal in Angriff nehmen. Doch dann setzte der Regen ein. Um meine Kamera zu schützen, floh ich wieder zurück in die Hütte. Es hat trotzdem noch ein paar Bilder von Bäumen gegeben.


Kein Baum ist wie der andere. Und die Wetterseite ist immer moosiger als die Südostseite.








Ein kleiner Pilz erinnerte mich daran, mich hinter die Kocherei zu klemmen. Holz habe ich heute zweimal angeschleppt, leider wird es gerade verregnet.


Tagliatelle, Broccoli, Salat und Entrecôte mit Knoblauch-Chili-Butter (am Mittag vorfabriziert) kann man auch in der Küche zubereiten. Morgen ist auch noch ein Tag zum Feuer machen. Und in der Hütte ist es sehr gemütlich.
An die beiden Landratten!
Da freut man(n) sich tagelang auf Bilder an Bord und nimmt extra frei, damit ja keine Seemeile verpasst wird … und siehe da, die beiden Pensionäre fahren mit Zug und Auto. 😝
Aber immerhin, also die Privat-Insel, die hat‘s mir angetan. Wenn Ihr weg seit… werde ich das Ding kaufen und als Pension an mich selber vermieten… eine Art ‚Perpetuum Mobili‘ des KapitalisMUSS!
Seid lieb gegrüsst, Ueli Dr. Chnächt
Hoi du, ja, segeln ist so teuer, das gibt es erst nächstes Jahr wieder. Also halte durch! 😍
Liebe Marianne!
Da hab ich die Lösung! Ich kenne eine Aktie, die sich in der nächsten Woche ganz ganz sicher verzehnfacht. Sobald Du mir CHF 10‘000.- per Twint zukommen lässt, verrate ich Dir die Valorennummer, Deal?
Dann kauft Ihr vor Ort eine Yacht und kommt via die Strasse von Hormus zurück. Ich kenne da einen Schlepper… 🫣
Hihi, du bist gut. Die Chöle verpolen wir lieber grad hier. Bis demnächst!
Gut, dass wir keine Bäume sind zum etwas ansetzen. Wir setzen schon etwas an, und nicht nur an der Wetterseite! Und regnen tut es ja überall und nicht zu knapp. Also gibt es gegen dkie Nässe ein wunderbares Essen. Habt ihr überhaupt die Möglichkeit, die Kleider zu trocknen?
Zum Glück hatte dein Entdeckerdrang Grenzen, und du hast doch wieder nach Hause gefunden, und bist nicht im norwegischen Niemandsland verschollen …. Und die Schafe haben dich nur beinahe gefressen vor Gwunder…. Hey, Marianne, wir brauchen dich und Philipp dringend noch!!!
Wunderschöne Baumrinden-Bilder!
Danke, ich liebe es, Zeit zu haben und eintauchen zu können in die Umgebung. Ich entdecke immer wieder etwas Neues.