
Wir haben nicht so gut geschlafen. Die vier Frauen neben unserem Zimmer haben Party gefeiert. Heute Morgen sind noch die Überbleibsel draussen. Hauptsache, glücklich und zufrieden. Vielleicht haben sie gerade ihre Typen um die Ecke gebracht und verprassen ihr Erbe?
Der Vormittag ist noch düster. Immer wieder ziehen Regenschauer durch.

Das gibt mir die Zeit, mit der Kamera am Fenster zu kleben und die Möve zu beobachten. Wie doof muss man sein, dass man sich selber so amüsieren kann? Ich habe so gelacht, dass die Kamera wackelte.
Im Hafen fotografierte ich noch den hier gestrandeten Wal. Er wird weder von Menschen benetzt, noch öffentlichwirksam bemitleidet, noch hyperaktiv ins offene Meer geschleppt, noch obduziert, noch entsorgt. Dieser hier hockt seit Jahrhunderten still und steinern da.



Ab dem Mittag klart es auf und wir machen uns auf, dem Küstenweg westwärts entlang zu wandern. Wir wollen die Steinzeit-Steinhaufen-Gräber in Mølen besichtigen.

Der Weg führt durch Wäldchen und dem Meer entlang.







Ich habe vorsorglich meinen Bikini eingepackt. Und lasse ihn beim Anblick dieser Wellen vorsorglich im Rucksack.


Zurück im Gästehaus

setzen wir uns auf unsere Terrasse und schauen Hafenkino.

Wie kompliziert und umständlich die Segler anlegen! Unglaublich. Wir würden das viel effizienter und eleganter machen. (Typisch… Nicht-Segler: Maul halten).
Ich habe die Steine gesehen… Du weisst wofür. Schön, dass das Wetter euch doch noch eine Wanderung ermöglichte. Und die Möve war vielleicht vom norwegischen Tourismusverband abdelegiert?