Heute fuhren wir südwärts zu unserem neuen Ziel Nevlunghavn. Hier sind wir in einer sehr alten Gaststätte für drei Nächte einquartiert. Auf der verlinkten Website hat es schöne Bilder des Hotels.

Vom Balkon aus sehen wir auf das Meer und lustigerweise auf eine 36er Jeanneau-Yacht mit einer Schweizer Nationalflagge am Heck. Sie heisst Mary Jane und ist laut Vessel Finder gestern angekommen. Die Leute wollen wir begrüssen gehen.
Auf unserer heutigen Reise haben wir einen Abstecher ans Ende der Welt gemacht.

So heisst der südlichste Punkt auf der Insel Tjøme. (Am linken Bildrand ist unser neues Ziel Nevlunghavn).

Hier auf Verdens Ende haben wir den ersten Leuchtturm gefunden. Ein uraltes Relikt, der noch mit offenem Feuer betrieben worden war. Man konnte die lange Stange über den Drehpunkt kippen, nachfeuern und wieder hinaufziehen. Sehr eindrücklich und leicht beängstigend, wenn ich mir vorstelle, bei Nacht und Starkwind in diesen Hafen einlaufen zu müssen. Für Nicht-Segler: Jedes Leuchtfeuer hat heutzutage eine eigene Kennung. Farbe, Periodizität und Abstand der Signale ist auf der Seekarte ersichtlich. Wenn man exakt beobachtet, weiss man genau, wo man ist. Das war früher viel schwieriger.

Überhaupt hatte es heute starken Wind vom Meer her.

Da möchte ich nicht hinausfahren müssen. Ausser zusammen mit dem da.

Mit „dem da“ würdest du überallhin gehen. Versteh ich gut.
Ja. Dä verhäbt.
In diesem felsigen Gelände ist wohl ein Leuchtturm angebracht. aber «nicht einen settigen». Heutzutage sind sie einiges besser. und doch werden manche noch von Menschen «bedient». Da muss man die Einsamkeit ertragen können.
Ja, die Leute waren früher ein paar Wochen oder Monate draussen und wurden dann abgelöst. Es gibt viele Filme zum Thema.
Marianne, die fröhliche Windsbraut!!
Ich liebe den Wind vom Meer. Da kann ich für einmal flatterhaft sein. 🤩