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Sommerberichte 2026
Sommerberichte 2026

4. Ein Tag am See

Posted on 3. Juni 20264. Juni 2026

Heute war genau so ein Tag wie ich mir unsere Ferien gewünscht habe. Wir frühstückten gemütlich und machten uns dann auf, den See zu umrunden. Hier ein paar Fotos, es ist wirklich sehr schön hier. Unterwegs trafen wir einen interessanten Eingeborenen. Doch dazu später.

Auf einer Bank trafen wir einen älteren Mann an, der aus Weidenzweigen Flöten schnitt. So etwas Schönes! Material aus der Natur, ein Messer und ein bisschen pagglen und dann spielte er Musik. Wir haben uns eine Weile unterhalten und verabschiedeten uns dankbar von ihm.

Das Hotel gehört zu einem grossen Komplex mit verschiedenen Arbeitszweigen. Garten- und Gesundheitskurse, Kulturveranstaltungen und Feste werden hier veranstaltet. Während Philipp später mit den hiesigen Imkern sprach, mit ihnen fachsimpelte und Völker kontrollierte,

warf ich mich in die Laufhudle und rannte noch einmal um den See. Weil es so schön war.

Hier noch ein paar Makroaufnahmen von heute. Graugansfedern mit Wassertropfen gefielen mir besonders.

Links im Bild ist Gänsekot, der schon von Pilzfäden umschlungen ist.

Das ist Schachtelhalm. Ich möchte den gerne im schattigen Teil unseres Gartens ansiedeln.

So stelle ich mir Ferien vor. Kein Spektakel, kein Sightseeing-Stress sondern mit allen Sinnen eintauchen in den Ort, wo wir gerade sind. Und mit den Leuten sprechen, die wir antreffen. Es hat nur NorwegerInnen hier, wir scheinen die einzigen Touris zu sein.

Morgen ziehen wir weiter.

14 thoughts on “4. Ein Tag am See”

  1. Schumacher sagt:
    3. Juni 2026 um 19:08 Uhr

    🥂❤️

    Antworten
    1. Marianne sagt:
      3. Juni 2026 um 20:22 Uhr

      Ja genau, das gehört auch dazu. Ein fröhliches Apéro und austauschen über den Tag.

      Antworten
  2. Barbara Boss sagt:
    3. Juni 2026 um 21:01 Uhr

    Oh herrlich! Nun kann ich wieder mit euch reisen! Ich habe nämlich euer Mail übersehen, da ich fast nur noch auf dem schulmail bin. Heute beim Nachtessen habe ich dann Koni gesagt, ich hätte «Längizit» nach euch und er meinte, euch könne man im Moment nicht einladen! 🙈🙃
    Also muss das noch etwas warten. Dafür geniesse ich nun Norwegen mit euch!
    Lasst es euch gut gehen. Bis bald! ❤️

    Antworten
    1. Marianne sagt:
      4. Juni 2026 um 6:23 Uhr

      Hoi du, liebe Barbara, ja, wir sind einfach abgeschlichen. Und einladen werden wir euch bestimmt, falls Ihr im Juli nicht auch abhaut 🙂

      Antworten
  3. Jael sagt:
    4. Juni 2026 um 6:26 Uhr

    Ui nein. Schachtelhalm? Also doch debil?

    Antworten
    1. Marianne sagt:
      4. Juni 2026 um 6:30 Uhr

      Es git kes hübschers Dräckgjätt.

      Antworten
  4. Sabine sagt:
    4. Juni 2026 um 8:08 Uhr

    So gut, dass du die Kamera dabei hast. Und dein achtsames Auge (das linke?) Die Bilder sind wunderschön, ruhespendend.

    Antworten
    1. Marianne sagt:
      4. Juni 2026 um 8:39 Uhr

      Ja, bin auch froh. Es ist schon ein Gschlegu mit den beiden Objektiven und ich muss aufpassen, dass die Kamera nicht geklaut wird oder ins Wasser fällt.

      Antworten
  5. Esther Buri sagt:
    4. Juni 2026 um 8:37 Uhr

    Perfekt geniesst ihr die Natur !
    Du hast super schöne Bilder gemacht.
    Austauschen mit den Einheimischen ist meistens sehr bereichernd und öffnet uns neue Ideen.
    So wie ich dich kenne, fällt dir das nicht schwer!
    Ich freue mich auf weitere Norwegenfotos. Der Norden ist definitiv eine Reise wert.

    Antworten
    1. Marianne sagt:
      4. Juni 2026 um 10:11 Uhr

      Hoi liebi, ja, mit Dänisch komme ich ein bisschen weiter, aber es sprechen zum Glück alle Englisch.
      Auf eure Skandinavienfotos und Erlebnisse freue ich mich auch!😍

      Antworten
  6. Muetti sagt:
    5. Juni 2026 um 17:44 Uhr

    Ihr habt wirklich einen romantischen Teil von Norwegen erwischt. Aber können Bienen und Graugänse auch norwegisch? Englisch kann man von denen ja nicht verlangen!

    Antworten
    1. Marianne sagt:
      5. Juni 2026 um 17:46 Uhr

      Viecher reden universell. Wir verstehen Bienen und Hühner, von den anderen haben wir wenig Ahnung.

      Antworten
  7. Dorothee Fischer sagt:
    5. Juni 2026 um 21:17 Uhr

    Mir gefallen die Spiegelungen im See besonders gut – soo schön fotografiert! Und der Mann, der «Weidenpfeifen» schnitzt … kennst du das Lied «Hab mir gemacht eine Weidenpfeife, eine schöne Weidenpfeife … » usw. ? Werde ich dir singen, wenn du zurück bist. Man kann Weidenpfeife auch mit Bambusflöte ersetzen ….!

    Antworten
    1. Marianne sagt:
      5. Juni 2026 um 21:22 Uhr

      Haargenau, das Bambusflötli kam mir auch in den Sinn. Etwas vom Wertvollsten, das es gibt. Ein Kind fabriziert sich sein eigenes Instrument und lernt die Musik kennen.

      Antworten

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