Wir haben am Morgen das schöne Haus am See geputzt dass es eine Pracht ist! Damit kriegen wir bestimmt eine gute Bewertung auf Airbnb. Aber eigentlich ist es ein Ausdruck des Respektes unseren Gastgebern gegenüber. Wir waren so glücklich und zufrieden in ihrem Haus.
Unterwegs nach Randaberg fuhren wir zeitweise durch die Berge. Es ist enorm schön hier in Norwegen, ich konnte mich nicht satt sehen.




Ich möchte auf jeden Hoger graaggen, um herunterschauen zu können. Das machen die Bodensurris mit der niedrigen Fallhöhe gerne.
Die bauen hier Tunnels und Galerien wie wir in den Alpen.

Eigentlich wollten wir in Egersund das Fayence-Museum besuchen. Mir gefällt das Handwerk, vor allem das jeweils lokale. Es war offen, aber zu. Die Frauen dort hatten offenbar gerade kä Luscht, Besucher zu empfangen. Bevor ich rabiat die Postordnung durchgeben wollte, atmete ich tief durch und wir fuhren weiter.
Das nächste Ziel war in Sandnes, kurz vor Stavanger. Dort gibt es einen Woll- und Garnbetrieb mit einem Fabrikverkauf. Mir geht nämlich nächstens die Wolle aus und das geht nervlich gar nicht. Ich kaufte also echte norwegische Wolle, zwar schon gesponnen, das ist etwas gewöhnungsbedürftig für mich. Aber ich schaffe das, komme, was Wolle. Ich füllte meine Tasche. Glückseligkeit. Normalerweise spinne ich Emmental- und Bernbietwolle, nun habe ich echte norwegische Schaf- und Alpakawolle.

Weil wir am neuen Ort erst um 17.00 Uhr einchecken konnten, besuchten wir in Stavanger noch den Hafen. Obacht, da wollte ich straks einklariern gehen, bis mir in den Sinn kam, dass wir ja per Auto da sind.

Beim Segeln ist es so, dass nach dem Anlegen subito einer oder eine einklariern geht, die Übernachtung, den Strom und die Kurtaxe bezahlt, die Schiffsdaten angibt, dann wird das Deck aufgeräumt und erst dann gibt es den Hafentrunk. Normalerweise. Manchmal auch andersrum.
Wir trafen im Hafen dieses Riesenschiff. Es fasziniert mich immer wieder, was alles klappen muss auf diesem Kasten, damit die Passagiere nichts vom Aufwand merken.

Nach dem Einkaufen (wir sind ja wieder in einem Airbnb und kochen selber) und dem Tanken fuhren wir nach Randaberg in die neue Unterkunft.

Wir haben ein schönes Studio im Untergeschoss eines neuen Hauses. Von der Wohnung aus geht es 200 Meter bis zum Meer.

Eine Frage habe ich noch: in der Diplommittelschule hatte ich vor 45 Jahren Kunstbetrachtung als Freifach. Da lernte ich, dass alles, was man nicht versteht, als Kunst zu deklarieren ist. Nun frage ich mich aber doch, ob dieses Bild rechts in unserem Wohnzimmer um 90 Grad schief hängt?

Unser Sitzplatz:


Auf der Wiese weiden Schafe und morgens und abends sollen Seehunde in Strandnähe kommen. Mal schauen. Wir freuen uns sehr, hier an der Nordsee zu sein. Danke Philipp für die gute Vorbereitung!
Mit diesem Bild mache ich mich auf, ein Abendessen zu kochen.

Schöööön! Aber die anderen Unterkünfte gefielen mir doch besser. Irgendwie mehr Meer.
Lieber Philipp, denk dran, dass sich die Rentiere oft in Tunneln aufhalten, um der Hitze zu entgehen. Die haben schon ab 15 Grad heiss! Nicht dass euch eines vors Auto gerät.
Ach, ganz vergessen, ihr seid ja im Süden, da hat es keine Rentiere.
Aber Bären und Wölfe bestimmt!
Wenn in Norwegen Felsen sind, gibt es wohl auch Kletterer, dass sie hinunterschauen können. Das nächste Mal probierst Du es sicher! Und bei diesem Riesenwollladen wäre auch ich hängen geblieben und hätte das Auto gefüllt, um für viele Jahre versorgt zu sein.Was soll das sein mit den Bildern in eurer Wohnung? Das könnte man doch ändern, oder ist auch das Schrägaufhängen Kunst? Ich merke, dass ich ein perfekter Banause bin, der nichts kapiert. Hauptsache ist ja, dass ihr wohl seid in dem Haus. Schlaft trotzdem gut!
Ich kapiers auch nicht!